Geschichte


Furudals Bruk liegt einsam am Oreälv, weit nördlich vom eigenlichen Bergslagen und wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts angelegt. Es herrschte zu der Zeit schon eine harte Konkurrenz um den Wald der zur Holzkohleherstellung nötig war, und deshalb begann sich die Eisenindustrie über ganz Mittelschweden auszubreiten. In Dalarna wurden aber in einem groβen Umkreis rund um die Kupfergrube von Falun keine weiteren Neuanlagen zugelassen.1709 grundete der "Capitain mechanique" Birger Elfwing Furudals Bruk als Kanonenfabrik. Hier sollten hauptsächlich Kanonen für den Kriegszug Königs Karl XII in Europa hergestellt werden. Von Anbeginn hatte die Fabrik Zwei Schmiedehämmer mit je zwei Herd. Das benötige Eisen kam aus den eigenenn Gruben in Falun und Leksand.Der erstePatron Birger Elfwing war gewissermaβen Dalarnas Leornado da Vinci. Er war ein für seine Zeit besonders gut ausgebildeter Mann und hatte unter anderem Christoffer Polhem als Lehrer. Elwing  hinterlieβ Zeichnungen von U-booten, von geistreichen wasser-und windgetriebene Dreschmaschinen, beweglichen Angriffsgeschützen, Fahrzeugkopassen u.v.m.

Trotzdem starb er mitellos im Jahre 1747. Die Waffenproduktion wurde etwa 40 jahre später eingestellt, und man führte den Betrieb weiter als Stangen-und manufakturschmiede. In dieser Zeit wurde der Besitz vom Regimentsauditör Benjamin Sandel übernommen. Sandel war in Amerika geboren Bereits 1734 hatte er Furudal als eimer derReisebegleiter Carl von Linnés besucht und seine Aufmerksamkeit darauf gerichtet, wie Orebauern Pflügscharen verwendeten. Sandel enwickelte eine fabriksmäβige Produktion von Eisenpflügen in Furudals Bruk, etwa 100 jahre früher als anderswo, bevor um 1850 die Eisenpflugherstellung auch in anderen Orten üblich wurde.1753 bis 1754 baute Sandel das erste Herrenhaus. Er baute auβerdem die Eisenhütte in Tenninge am Skattungen und legte Nybruket etwas weiter flussabwärts am Oreälv an. 1808 wurde die blühendste Periode in Furudals Bruk unter dem Patron Isaac Gustaf Clason II eingeleitet, als man begann, Ketten zu produzieren. Die groβen starken Ketten zu produzieren. Die groβen starken Ketten machten Furudals Bruk weltberühmt. Im Jahre 1856 war die Produktion am höchsten mit110 Schmieden und ingesamt 1450 Personen auf der Lohnliste. In der 60er Jahren des 19. Jahrhundert begann mit sinkenden Eisenpreisen und steigenden Produktionskosten der Niedergang von Furudals Bruk. Die letzen zwei Besitzer waren Pher Löf von 1866 bis1879 und der Groβhändler Wilhelm Kempe von 1879 bis 1886. Kempe legte die Produktion still, nachdem 183 die letze Kette geschmiedet war. 1884 zogen die Schmiede nach Hälsingland zum Säge-und Eisenwek von Nordljusne. Teile der ehemaligen Fabrikanlagen mit Schmieden, Kontor und anderen Gebäuden mit Schmieden, Kontor und anderen Gebäuden findet man heute noch. Westlich des Flusses liegt Bruksgatan mit den alten Arbeiterwohnungen und Vorratsschuppen. Auf der Ostseite liegt das Herrenhaus von 1818, das den niedergebrannten ersten Bau ersetze. Südlich des Herrehauses gibt es Reste einer Parkanlage und etwa einen Kilometer flussabwärts findet man die Stelle, wo Nybruket war.

Furudals Bruk im 2 Jahrhundert
Nach Stillegung der Schmiede kaufte Korsnäs Sågverks AB, die heutige Korsnäs-Marma AB, Furudals Bruk, um in den Besitz der groβen Waldbestände zu gelangen. Im Herrenhause betrieb man dann von der Jahrhundertwende bis zum 2 Weltkrieg ein feines Pensionat. 1973 übernahmen das Sprachlehrerpaar Inger und Lennart Öhnell das alte Schulhaus und begannen dort mit dem Sprachhunderricht. Danach wurde Haus für Haus renoviert, und die meisten Gebäude gehören heute zum Kurs- und Konferezzentrum

Furudals Bruks Kursinternat,
oder der "Sprachschmiede", die, das alte Ortsbild bewahrend, dort aufgebaut wurde. Hier bekommen Menschen Fremdsprachenunterricht, damit sie für internationale Aufgaben gerüstet sind. Die alten Einrichrichtungen und das einzigartige äuβere Milieu mit den alten Gebäuden am Oreälven inmitten der Waldlandschaft bieten eine stimulierende Umgebung für Sprachstudium und Konferenz. Südlich des Herrenhauses gibt es einen Golfplatz. Die Stiftung Furudals Bruks Kulturhaus hat in der Umgebung eine Vielzahl von Museen eingerichtet. Hier gibt es das Schwedisch-Norwegische Kultur-und Informatonszentrum mit dem Flüchtlingsmuseum, das seine Wurzeln im 2. Weltkrieg hat. Das Landmuseum im "neuen" Stall zeight die technische Entwicklung in der land-und Forstwirtschaft seit der Jahrhundertwende. Die Ausstellung beherbergt auch eine Textilkammer. Weiterhin gibt es eine authentische Schumacherei und man kann die alte Zollmühle besichtigen.
 



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Denna sida uppdaterades 2010-04-29 av Yvonné Wennberg Öhrnell